»Unser Kurs bleibt verlässlich: gemeinsam, leidenschaftlich, leistungsstark!«

Geschäftsbericht 2025

INTERVIEW

 

Jetzt mal ganz unter uns: Was ist Ihr persönlicher Anspruch?

Seit dem Frühjahr 2025 führt Christian Ripperda die Geschäfte der BNA. In einem Unternehmen, das auf Stabilität, Vertrauen und starke Beziehungen baut, bringt er neue Perspektiven ein – mit dem Anspruch, Bewährtes weiterzuentwickeln und Zukunft bewusst zu gestalten.

Im Interview spricht er über seine ersten Monate bei BNA, über Zuhören als Führungsprinzip, den direkten Austausch mit Kunden und darüber, warum gerade die Menschen im Unternehmen der entscheidende Faktor für die weitere Entwicklung sind. Darauf aufbauend richtet sich sein Blick auf eine Phase des Wandels, die durch neue Impulse, klare Schwerpunkte und zentrale Themen geprägt ist.

Herr Ripperda, Sie sind seit Frühjahr 2025 Vorstandsvorsitzender der BNA. Wie haben Sie den Einstieg ins Unternehmen erlebt?

Es waren sehr intensive und auch inspirierende Monate. Mein Hauptanliegen war zunächst, zuzuhören – wirklich zu verstehen, wie die BNA funktioniert. Dafür habe ich viele Gespräche geführt – mit Mitarbeitern, Kunden und Partnern. Dabei ist die Sichtweise der Menschen, die bei BNA arbeiten und täglich enorme Leistungsanforderungen zu bewältigen haben, ebenso wichtig, wie der Blick jener Menschen auf BNA, um deren Vertrauen wir uns bewerben und für die wir Lösungen erarbeiten.

In den Gesprächen mit den Mitarbeitern hat mich besonders das starke Werteverständnis im Unternehmen beeindruckt. Die BNA ist nicht nur wirtschaftlich stabil, sondern auch kulturell fest verwurzelt – das ist keine Selbstverständlichkeit. Wir haben in mehrfacher Hinsicht ganz besondere Bedingungen.

 

Woran zeigt sich dieses Selbstverständnis aus Ihrer Sicht im Arbeitsalltag und im Umgang miteinander?

Zunächst in dem Verantwortungsbewusstsein des Unternehmens, wie es für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgt: Neben anspruchsvollen und abwechslungsreichen Aufgaben bieten wir vielfältige Möglichkeiten zur Weiterbildung und Karriereentwicklung. Darüber hinaus schaffen wir ein modernes Arbeitsumfeld mit guten Arbeitsbedingungen, flexiblen Arbeitszeiten, vielfältigen Benefits,  Möglichkeiten zur Mitarbeiterbeteiligung sowie eine offene und transparente Kommunikation.

Das wird nicht als selbstverständlich gesehen, sondern mit großem Engagement beantwortet – durch hohe Einsatzbereitschaft, mit Bestleistungen in Projekten für unsere Kunden, kontinuierlichem Wissensaufbau und interner Wissensvermittlung. Viele Kollegen sind seit über 20 oder 30 Jahren dabei. Das spricht für eine starke Unternehmenskultur und zeigt, welches Wissen und welche Erfahrung hier vorhanden sind. Dieses Wissen und diese Symbiose gilt es zu bewahren und weiterzuentwickeln.

Heißt das, Sie sind mit dem Status quo vollständig zufrieden oder sehen Sie auch Bereiche, in denen sich BNA gezielt weiterentwickeln kann?

Ich habe in kurzer Zeit sehr viele positive Eindrücke gewonnen. Dazu zählt auch: Es gibt Lust auf Veränderung, auf Weiterdenken. Viele Mitarbeiter haben eigene Ideen, wie wir noch effektiver, effizienter oder nachhaltiger werden können. Diese Energie möchte ich gezielt fördern. Wir wollen gemeinsam eine zukunftsfähige Arbeitswelt schaffen, in der Menschen nicht nur wirken, sondern wachsen können.

 

Und wie nehmen Sie die Ausstrahlung der BNA bei den Kunden wahr?

Um ein Gefühl für die Projekte und Partnerschaften zu bekommen, war ich viel unterwegs – bei Kunden und Geschäftspartnern. Wer echten Kundennutzen schaffen will, muss die Realität vor Ort und die Bedürfnisse der Nutzer kennen und verstehen. Ich habe ganz unterschiedliche BNA-Projekte besucht – von der Kleinstkläranlage über das Blockheizkraftwerk bis zur Trinkwasseranlage für 1,5 Millionen Menschen. Ich war bei Industriepartnern aus der Lebensmittel- und der Textilindustrie.

Dabei habe ich viele tiefe Einblicke bekommen. Man spürt die vertrauensvolle und oftmals langjährige Zusammenarbeit mit der BNA. Ich bin der festen Überzeugung, dass das auch ein »Spiegel« unserer Unternehmenskultur ist. Das alleine genügt natürlich nicht: Unsere Kunden und Partner schätzen unsere Fähigkeiten, unsere Qualität und unsere Stabilität. Es wäre jedoch völlig naiv zu glauben, dass man daraus Ruhe und Zufriedenheit ableiten kann.

 

Wo sehen Sie aktuell die größten Herausforderungen für die BNA, sowohl innerhalb des Unternehmens als auch im Umfeld von Markt und Kunden?

Fachkräftemangel, steigende Energie- und Materialkosten, neue regulatorische Anforderungen in Cybersecurity oder Nachhaltigkeitsthemen sind bei unseren Kunden omnipräsent.

Gleichzeitig verändern sich Technologien und Märkte rasant. Unternehmen müssen ihre Anlagen unter diesen Bedingungen stabil betreiben. Kontinuität unter sich ständig ändernden Rahmenbedingungen sicherzustellen – das ist die zentrale Herausforderung. Gute Gründe, sehr hohe Ansprüche an die Zusammenarbeit mit der BNA zu stellen. Hier ist BNA als verlässlicher Partner gefragt und auch gern gesehen.

Wie begegnet BNA diesen Herausforderungen und was macht dabei aus Ihrer Sicht den Unterschied?

Unsere Entscheidungen müssen auf Nutzen und Qualität ausgerichtet bleiben. Nur so können wir langfristig erfolgreich sein.

Wir fokussieren uns konsequent auf die Herausforderungen unserer Kunden. Das ist der Dreh- und Angelpunkt. Neue Ideen, Technologien und Werkzeuge sind durch Offenheit, Neugierde und Begeisterung schnell gefunden und integriert, aber sie machen nur Sinn, wenn sie nachhaltige Wertschöpfung beim Kunden ermöglichen.

Diese Haltung prägt auch unseren Blick nach vorn. Die Fähigkeit, sich wandelnden Bedingungen anzupassen, Trends frühzeitig zu erkennen, Neues zu wagen und nach umfassender Erprobung mit Bewährtem zu kombinieren, hat den Erfolg der BNA in der Vergangenheit geprägt – und wird ihn auch in Zukunft sichern. Als verantwortungsvolles, finanziell unabhängiges Familienunternehmen denken wir in Generationen.

 

Und was ist Ihnen in Ihrer Rolle als Vorstand unabhängig von Themen und Aufgaben besonders wichtig?

Der Mensch ist der entscheidende Faktor für den Erfolg der BNA! Gutes entsteht im Team, aus der Vernetzung unterschiedlicher Talente und Perspektiven. Mein Anspruch ist, diesen Austausch zu fördern und Klarheit in der Zusammenarbeit zu stärken. Das Zuhören war mein Anfang – und es bleibt auch künftig mein wichtigstes Führungsinstrument. Nur wer versteht, kann die Zukunft erfolgreich gestalten!

 

Zuhören. Vertrauen. Zukunft gestalten.
Und der Mensch steht im Mittelpunkt.